Die KMU-Initiative Selva Futura hat ihre strategischen Ziele und ihre Projektorganisation mit internen Akteuren diskutiert.

Ein wesentlicher Fokus der Diskussion lag auf der effizienten Umsetzung der Projekte. Die Teilnehmer einigten sich darauf, grosse Vorhaben in handhabbare Schritte zu zerlegen, um eine realistische Umsetzung zu gewährleisten. Anstatt sich in einer Vielzahl von Ideen zu verzetteln, sollen Projekte priorisiert und mit «Göttis» (Projektverantwortlichen) ausgestattet werden, die über die nötige Durchschlagskraft verfügen und die Projekte selbstorganisiert vorantreiben. Die Struktur der Initiative gliedert sich in zehn Fachgruppen, die von der Wald- und Forstwirtschaft über das Sägewerk bis hin zum Vertrieb und zur Logistik alle Stufen der Wertschöpfungskette abdecken.
Das Kernteam wird bis Ende des Jahres die Prozesse für das Innovationsmanagement finalisieren, um sicherzustellen, dass Selva Futura kein «Papiertiger» bleibt, sondern ein pragmatischer Motor für die Branche wird. Ein nächstes Meeting soll im Spätherbst stattfinden, wo konkrete Aufträge vergeben werden, damit geplante Projekte wie z.B. ein Hobel- und Leimwerk vorangetrieben werden können. Auch im Herbst wird ein grösserer Workshop mit Akteuren aus der Schweizer Holzindustrie stattfinden, um im Rahmen von Selva Futura über Kooperationsmöglichkeiten und einen Know-how-Transfer zu diskutieren.
